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Ausbildung neuer Messdiener/-innen

Egal, ob die Messdiener/innen-Ausbildung bspw. bereits zu Beginn der Erstbeicht-/Erstkommunion- oder Firmvorbereitung ansetzt oder danach: Es gibt verschiedene Modelle, für die man sich entscheiden kann:

Zweifelsohne der Klassiker unter den Ausbildungsmodellen. Meist werden auf dem Markt erhältliche Kursmappen für die Messdiener/innen-Ausbildung genutzt. Häufig werden auch selbstentwickelte Kurse genutzt oder der Kurs frei an die Bedürfnisse der Kinder/Jugendlichen angepasst.

Vorteil:

  • Man wächst als Gruppe zusammen
  • Man bekommt schnell Routine
  • Man sieht deutlich die Lernfortschritte
  • Man kann viele Inhalte vermitteln
  • Man kann neben den Proben auch Aktionen oder Spielenachmittage fest einplanen

Nachteil:

  • Sowohl für Leiter/innen als auch für Interessierte Kinder/Jugendliche sehr zeitintensiv
  • Kann schnell sehr schulisch werden

Es kommt schon mal vor, dass jemand verpasst hat, sich für den Kurs anzumelden. Die Einführung ist vielleicht sogar gelaufen. Oder man ist bereits im jugendlichen Alter oder erwachsen und merkt, dass man Messdiener/in werden möchte.

Hier hilft oft ein Crashkurs mit wenigen, aber dafür intensiveren Treffen. Gerade älteren Jugendlichen und jungen Erwachsenen muss man weniger kleinschrittig den Ablauf der Liturgie und die Cho­reo­gra­phie erklären.

Vorteil:

  • Zeitersparnis
  • im Kurs können auch komplexere Elemente der Hl. Messe erklärt werden
  • besserer Betreuungsschlüssel
  • Interessenten/innen können in kurzer Zeit fit für den Altardienst gemacht und in die Messdienergemeinschaft aufgenommen werden

Nachteil:

  • Es fehlt die Gruppendynamik wie bei einem Kurs mit vielen Teilnehmer/innen
  • Man kann in der Kürze der Zeit evtl. nicht alles so umfangreich vermitteln und einüben, wie beim langen Kurs

Corona lässt grüßen – könnte man zumindest meinen. Tatsächlich haben bereits vor der Pandemie einige Gemeinden angefangen, Schulungsvideos aufzunehmen mit „Dos and Don'ts“. Darüber hinaus gibt es auch Online-Plattformen, die für die Messdienerausbildung genutzt werden.

Vorteil:

  • Zeitersparnis für die Messdienerleiter/innen, da die Interessenten die Abläufe im eigenen Tempo anschauen und wiederholen können
  • Lernfortschritt kann durch Online-Quiz o.ä. kontrolliert werden
  • Abläufe/Erklärungen können immer wieder angeschaut werden
  • Einheitliche Abläufe sind dokumentiert und auch für erfahrene Messdiener/innen einsehbar
  • Einmalige Vorbereitung für mehrere Jahrgänge

Nachteil:

  • Die Videos müssen zeitaufwendig produziert und geschnitten werden
  • Lern-Plattformen müssen mit (sinnvoll aufbereiteten) Inhalten gefüllt werden
  • Es fehlt die Gruppendynamik wie bei einem Kurs mit vielen Teilnehmer/innen
  • Man übt (zunächst) nur virtuell, nicht im Kirchraum
  • Man muss zusätzlich noch „echte“ Treffen einplanen
Mini Plakat Kollektion (c) afj / Mini Börse

Die Mini-Plakate könnt ihr gut für die Messdiener/-innen-Ausbildung nutzen.

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Ministrantenausstellung „Miniwelten“

Unsere Ausstellung ist nicht nur für „die Neuen“ interessant. In den einzelnen Stationen erfahren sowohl angehende als auch erfahrene Messdiener/innen, welche Bedeutung zum Beispiel hinter den einzelnen Aufgaben (wie Flambeaux-Dienst, Gabenbereitung, (Weih-)Wasser-Tragen oder Weihrauch-Schwenken) stecken.

Die Austellung könnt ihr somit auch gut im Rahmen der Messdiener/innen-Ausbildung nutzen. Das benötigte Material kann man kostenlos bei uns ausleihen.

Clips der Fachstelle Ministrantenpastoral der Erzdiözese Freiburg zur Einführung neuer Messdiener/-innen 

Einführung neuer Messdiener/-innen

Unabhängig vom Kursmodell wird es irgendwann ernst: die Messdienereinführung steht an. Meist gibt es vor Ort einen kleinen Ritus, mit welchem die neuen Messdiener/innen eingeführt werden.

Sei es das feierliche Einkleiden mit dem Rochett oder der Albe, das Überreichen der Ministranten-Plakette, das erstmalige Miteinziehen dürfen etc. in einer Familienmesse, Jugendmesse, im Hochamt, beim Messdienerwochenende oder ähnlichem.

Alle Varianten lassen sich jedenfalls hier kaum bündeln. Meist lohnt es sich, mit dem zuständigen Priester den Gottesdienst gemeinsam zu planen. Um ein paar Ideen zu bekommen, lohnt sich der Blick in unsere Links: